Haustier-Drama mit Happy End: Deutsch-Drahthaar-Hündin Aura (14) büxte Marita Fischer (55) vor 9 Jahren beim Urlaub in Frankreich aus – jetzt kehrte die Hündin auf mysteriöse Weise zu seinem Frauchen in den Odenwald zurück!2,c=0,h=554.bild

Aura entspannt im Gras. Foto: Horst Welke / pb press

Die bewegende Geschichte beginnt am 5. September 2007: „Ich machte mit meinen drei Hunden Ferien in Plogoff in der Bretagne, ließ sie im Meer schwimmen.“ Da überkam Aura der Jagdtrieb: „Sie schwamm bis zur anderen Bucht, um Möwen zu fangen, dann war sie weg“, erinnert sich die Hausfrau. Fast 9 Jahre lang blieb Aura verschollen. „Ich hab’ sie nie vergessen, war sicher, dass sie noch lebt.“

Was sie nicht ahnt: Vor 2 Monaten wird Aura von der Tierschutzinitiative Frankfurt (kümmert sich um herrenlose Hunde) von Frankreich in die Mainmetropole geholt, kommt bei einer Betreuerin unter.

Doch die wird krank. Die Hündin kommt zur Organisation „Tiere in Not“ in den Odenwald, wird dort als Pflegetier inseriert. Unfassbar! Diese Anzeige mit Auras Foto entdeckt Marita Fischer zufällig: „Ich erkannt sie sofort.“ Und Aura – inzwischen taub und zahnlos – erkennt Frauchen auch auf Anhieb. „Sie lief zu mir, schmiegte sich an mich. Ich konnte vor Glück nur noch weinen.“

Wie Aura so lange in Frankreich überleben konnte, bleibt wohl ihr Geheimnis. Fischer vermutet: „Da sie völlig verwahrlost war, hat sie sich wohl jahrelang von Abfällen ernährt.“

Jetzt wird die betagte Hündin liebevoll umsorgt: „Sie weicht mir nicht mehr von der Seite, wird nun noch einen schönen Lebensabend haben…“

Endlich wieder glücklich vereint: Frauchen Marita Fischer (55) mit Ausreißerin „Aura“ (14). Foto: Horst Welke / pb press

Marita Fischer gibt Aura ein Toast mit Butter als Leckerli, weil die Hündin keine Zähne mehr hat. Foto: Horst Welke / pb press

Quelle: bilde.de