– Warnemünde: Hund „Mattheo“ am Warnemünder Strand gestohlen

– Hannover: Polizei befreit Hund aus überhitztem Auto

– Leipzig: Hunde-Welpe im Leipziger Auwald geraubt

– Niederlande: “Und jetzt ist er tot!” – Fünfjähriger ertränkt Welpen von Spielkameradin

Warnemünde: Hund „Mattheo“ am Warnemünder Strand gestohlen

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte die Halterin den wasserscheuen rot-braunen Mischling neben einem Sicherungskasten festgebunden, mit Trinkwasser versorgt und war dann Baden gegangen. Als sie einige Zeit später zurückkehrte, sei das Tier gestohlen worden. Dass sich der Hund selbst losgerissen hat und davonlief, schloss Polizeisprecherin Yvonne Hanske aus. Es habe jedoch keine Zeugen für den Diebstahl gegeben. Der Hund „Mattheo“ sei sehr zutraulich, so dass er wahrscheinlich nicht bellte, als ihn vermutlich Fremde mitnahmen.

Quelle: dpa

Hannover: Polizei befreit Hund aus überhitztem Auto

Das Tier, das nach Schätzungen der Behörde zwei Stunden in dem Fahrzeug saß, erlitt keine bleibenden Verletzungen. Sein 64 Jahre alter Besitzer hatte seinen Volvo offenbar gegen 10.20 Uhr an der Langen Laube abgestellt. Zwar hatte er eine Scheibe des Wagens leicht geöffnet, das Auto dann aber in der prallen Sonne stehen lassen.

“Gegen 11.40 Uhr gingen bei uns mehrere Anrufe von Passanten ein, die von einem stark hechelnden Hund in einem Kofferraum berichteten“, sagte Polizeisprecherin Martina Stern. Beamte der Hundestaffel öffneten daraufhin den unverschlossenen Kofferraum und versorgten den Hovawart mit Wasser. Dann übergaben sie das Tier dem Besitzer, gegen den nun wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt wird.

Quelle: dpa

Leipzig: Hunde-Welpe im Leipziger Auwald geraubt

Einem 21-jährigen Leipziger ist am Montagabend ein Hundewelpe geraubt worden. Der Mann war mit dem drei Monate alten Tier und einem weiteren Vierbeiner im Auwald unterwegs, so die Polizei. Gegen 18.45 Uhr kam ihm ein Mann entgegen, nahm den Welpen mit den Worten „Ach, wie süß!“ auf den Arm und rannte anschließend davon.

Der 21-Jährige rannte dem Räuber hinterher. Als er ihn eingeholt hatte, wurde er durch diesen attackiert und zu Boden gestoßen. Ein Zeuge lief dem Täter noch nach, jedoch ohne Erfolg.

Gegenüber der Polizei beschrieb der 21-Jährige den Räuber als etwa 30 bis 40 Jahre alt und 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß. Er trägt blonde, kurz rasierte Haare. Bekleidet war er mit einem schwarzen T-Shirt mit einem weißen Schriftzug im unteren Rückenbereich.

Bei dem Hund handelt es sich um einen drei Monate „Catahoula Blueline“-Mischling mit grau, weißem Fell. An den Hinterbeinen hat der Welpe drei felllose Punkte sowie weiße Pfoten.

Der Schaden wird auf etwa 700 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen räuberischen Diebstahls.

Quelle: Leipziger Volkszeitung

Niederlande: “Und jetzt ist er tot!” – Fünfjähriger ertränkt Welpen von Spielkameradin

Ein Fünfjähriger hat am Sonntagmorgen im niederländischen Oudenbosch den Welpen seiner sechsjährigen Spielkameradin ertränkt. Das berichtet die niederländische Nachrichtenseite „bndestem“. Der Junge und das Mädchen hätten demnach zusammen an einem Brunnen gespielt.

Dort habe der Fünfjährige den Hund gepackt und unter Wasser gedrückt. Das Mädchen habe ihn aufhalten wollen, konnte ihrem 13 Wochen alten Haustier jedoch nicht mehr helfen.
“Und jetzt ist er tot!”

Conny van de Merbel, die Mutter des Mädchens, ist geschockt. “Ich kann nicht glauben, dass ein Kind so etwas tut”, sagte sie zu „bndestem“. Ihre Tochter habe den Jungen nicht sehr gut gekannt. Es sei das dritte Mal gewesen, dass sie miteinander spielten, erklärte sie. Gestritten hätten sie bisher nicht.

Während die Kinder zusammen waren habe der Junge irgendwann behauptet, der Hund gehöre ihm, beschreibt die Mutter die Situation. „Als meine Tochter sagte, es sei ihr Hund, hat er ihn plötzlich gepackt, ist zum Brunnen gegangen und hat gesagt: ,Und jetzt ist er tot!’“, so die Mutter.
“Nicht einen Moment wütend auf das Kind”

Die Mutter habe die Polizei angerufen, welche jedoch meinte, sie könne nichts machen. Deshalb teilte sie ihre Geschichte auf Facebook, wo sie weitläufig geteilt wurde. Schließlich reagierte die Polizei doch. Sie hätten die Kinderfürsorge eingeschaltet, erklärte ein Sprecher der Polizei gegenüber „bndestem“.

Wütend auf das Kind sei sie nicht sagt van de Merbel. “Es gab viele wütende Reaktionen gegen den Jungen auf Facebook. Aber das kann ich nicht teilen. Ich war nicht einen Moment lang wütend auf das Kind. Er ist erst fünf Jahre alt!“
Mutter will schnell neuen Welpen kaufen

Allerdings ist sie verärgert darüber, dass die Eltern des Jungen keine rechtliche Verbindlichkeit haben. “Ich weiß, dass ich nicht mit Geld rechnen kann“, sagt sie zu „bndestem“: “Das ist bedauerlich, weil der Hund mich eine Menge Geld gekostet hat und auch die Bestattung Geld kostet.”

“Ich will das meiner Tochter zuliebe alles schnell über die Bühne bringen und ihr einen neuen Hund schenken, um sie zu trösten”, so die Mutter.

Quelle: Focus