Niederkrüchten: Hund beißt Straßenräuber und beschützt sein Frauchen
Meißen: Hund beißt Fußgängerin ins Gesicht
Giftköder: Auch Kinder gefährdet – Giftköder töten mehr Haustiere

Niederkrüchten: Hund beißt Straßenräuber und beschützt sein Frauchen

Wie die Polizei mitteilte, näherten sich die beiden späteren Räuber der Spaziergängerin gegen 11.15 Uhr, die mit ihrem recht großen und kräftigen Malinois und einem Baby im Kinderwagen auf einem Wirtschaftsweg spazieren ging. Die Frau ging von der Straße An Felderhausen in Richtung Aachener Straße. Im dortigen Kreisverkehr ging sie nach links auf einen Wirtschaftsweg weiter und bemerkte dort, dass zwei junge Männer ihr folgten.

Plötzlich erfasste einer der Männer die Frau von hinten an den Oberarmen, während der Komplize sich mit dem Hund beschäftigte. Die Männer forderten die Herausgabe von Bargeld und Handy. Die Frau versuchte, sich aus der Umklammerung zu lösen, worauf sowohl Handy als auch Brille zu Boden fielen und kaputt gingen. Der Rüde “Pax” bemerkte dann die Lage seines Frauchens und biss einen der Räuber in den Unterbauch. Beide Männer flüchteten daraufhin weiter über den Wirtschaftsweg in Richtung Aachener Str. (Laufrichtung Wegberg). Sie hatten lediglich die Geldbörse mit drei Euro Inhalt erbeutet.

Die Kripo geht davon aus, dass einer der beiden Männer durch den Hundebiss möglicherweise so verletzt wurde, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben muss. Daher bittet sie nicht nur mögliche Zeugen des Geschehens, sondern auch Ärzte/Apotheker, sich zu melden, falls sich jemand mit einer Bissverletzung vorstellen sollte. Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um zwei 20-25 Jahre alte Männer vermutlich ausländischer Herkunft. Einer war größer als 1,78 Meter, einer etwa 1,75 Meter groß.

Beide hatten schwarzes, kurzes Haar. Der größere trug eine blaue Jeanshose mit einer silbernen Kette an der rechten Seite der vorderen Tasche und eine dunkle Jacke. Der Kleinere, der vermutlich auch von Pax gebissen wurde, hatte einen Oberlippenbart und trug eine Brille. Er war mit einer blauen Jeanshose und einer schwarzen Jacke mit einem großflächigen Logo der Sportmarke Adidas in goldener Farbe bekleidet. Hinweise nimmt die Polizei unter folgender Telefonnummer entgegen: 02162/3770.

Quelle: ots

Meißen: Hund beißt Fußgängerin ins Gesicht

Eine Fußgängerin ist am Sonntag in Meißen von einem Hund ins Gesicht gebissen worden. Wie die Polizei mitteilt, erlitt die 59-Jährige dabei Verletzungen an der Oberlippe. Die Frau war gegen 18 Uhr an einem Grundstück auf dem Boselweg vorbeigelaufen, während die Hundebesitzerin gerade mit dem angeleinten Vierbeiner aus dem Gartentor trat. Der Hund sprang die Fußgängerin augenscheinlich grundlos an.

Quelle: DNN Online

Giftköder: Auch Kinder gefährdet – Giftköder töten mehr Haustiere

“Giftköder tötet Hund”, “Tierquäler spicken Wiener Würstchen mit Stecknadeln”, “Polizei warnt: Köder mit Rasierklingen ausgelegt”. Immer wieder gibt es solche Meldungen – und oft enden die Attacken für die Tiere tödlich. Sie verbluten innerlich, sterben unter Krämpfen und großen Schmerzen, schildert die Tierrechtsorganisation Peta. Aber auch Menschen seien gefährdet, betont der Deutsche Tierschutzbund – etwa spielende Kinder, wenn sie mit Giftködern in Berührung kommen. Werden solche Straftaten in Deutschland häufiger?

“Wir haben ganz klar den Eindruck, dass die Zahl der Fälle zunimmt”, stellte Baden-Württembergs Tierschutzbeauftragte Cornelie Jäger kürzlich fest. Peta spricht von einer bundesweiten Häufung, auch wenn offizielle Zahlen dazu rar sind. “Durch Medienberichte oder Hilferufe von Betroffenen erfahren wir fast täglich von Anschlägen durch mit Gift oder scharfkantigen Gegenständen präparierte Köder auf Tiere”, erläutert eine Peta-Sprecherin.

In der Kriminalstatistik werden die Delikte als Verstöße gegen das Tierschutzgesetz erfasst, teils auch als Sachbeschädigung. Bei den Vergehen gegen den Tierschutz haben die Ermittler im vergangenen Jahr bundesweit 6719 Fälle erfasst – verglichen mit dem Jahr 2010, als 6521 Fälle registriert wurden, ist das ein Plus von gut drei Prozent. Um welche konkreten Fälle es sich dabei handelte, lässt sich aus der Kriminalstatistik jedoch nicht ableiten.

Quelle: n-tv.de