Bonn: Bonn stellt keine kostenlosen Tüten mehr bereit

Die Stadt Bonn wird ab sofort keine kostenfreien Hundekotbeutel mehr bereitstellen. Dies habe der Stadtrat im Zuge der Haushaltsberatungen beschlossen, teilte die Stadt am Donnerstag mit.
Das Angebot der Beutel in dafür aufgestellten Spendern sei gut angenommen worden. „Allerdings zeigte sich, dass darüber hinaus auch ein reger Bedarf für andere Zwecke bestand“, hieß es. Zuletzt mussten rund 1,5 Millionen Beutel pro Jahr beschafft werden. Das kostete etwa 15.000 Euro jährlich.
Das Geld will die Stadt nun sparen. Die Kommune erinnerte zugleich daran, dass Hundehalter grundsätzlich selbst verantwortlich sind, das Geschäft ihrer Vierbeiner auf öffentlichen Verkehrswegen und Grünanlagen zu entsorgen.

Quelle: express.de

Berlin: CDU will Kampf gegen Hunde-Giftköder verstärken

Mehr Tiere in die Kita, höhere Strafen für Tierquäler und mehr Hundeauslaufgebiete – das sind nur drei von 13 Vorschlägen, mit denen der CDU-Politiker Thorsten Schatz das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier in Berlin im Allgemeinen und mit Hunden im Besonderen verbessern will. “Die CDU Berlin will Initiativen, die auf ein besseres Miteinander von Mensch und Hund abzielen, stärker fördern und in den Fokus der Öffentlichkeit rücken”, erklärt Schatz.
Laut Statistischem Jahresbericht 2014 leben in Berlin rund 3,4 Millionen Menschen – und rund 98.300 Hunde.
In einem ersten Schritt will Schatz für die CDU Spandau am kommenden Sonnabend auf dem Landesparteitag der CDU Berlin einen Antrag einbringen. “Darin ziele ich darauf ab, dass
– die Hundesteuer reformiert wird, so dass Geld für den Betrieb von Dog-Stations (kombinierte Müll- und Kotbeutelstationen) genutzt werden könnte,
– der Kampf gegen Giftköder intensiviert wird, indem der Senat einen Giftköderatlas einführt
– und dass Projekte, in denen Hunde soziale oder karitative Aufgaben übernehmen, gefördert werden”.
Da Tierschutz aus Schatz’ Sicht schon bei Kindern beginnt, plädiert er dafür, Kontakte zwischen Kita- sowie Schulkindern und Tieren zu befördern. Außerdem fordert er höhere Strafen, sobald jemand gegen das Tierschutzgesetz verstoßen hat. “Dass Tiere keine Sachen sind, muss im Alltag gelebt und bei Gerichtsurteilen angewandt werden.”
Thorsten Schatz ist Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Spandau. Seine Ideen will er als 13-Punkte-Antrag am Sonnabend für den CDU Kreisverband Spandau auf dem Landesparteitag der Berliner CDU einbringen.
Sollte er angenommen werden, wird er von den CDU-Fraktionen im Abgeordnetenhaus und anderen Bezirken beraten.

Quelle: morgenpost.de

Hamburg: Nena darf Hund nicht mehr ausführen

Wie das Bezirksamt Wandsbek auf Nachfrage der Nachrichtenagentur spot on news bestätigte, ist gegen Nena ein Ausführverbot für einen ihrer Hunde ausgesprochen worden. Eine Sprecherin gab an, dass die Sängerin gegen § 7 und 8 des Hamburger Hundegesetzes verstoßen habe. Das Verbot beschränke sich nur auf Nena selbst, andere dürften den Hund weiterhin führen.

In § 7 des Gesetzes wird geregelt, dass Hunde so zu führen sind, dass Menschen, Tiere oder Sachen nicht gefährdet werden. § 8 setzt hingegen eine generelle Anleinpflicht außerhalb des eigenen eingefriedeten Besitztums durch. Angeblich soll Nena ihre Hunde beim Joggen unangeleint gelassen haben.

Zwei Verfahren wegen Jagwilderei gegen die Sängerin wurden unterdessen jedoch eingestellt: Wie die Oberstaatsanwältin Nana Frombach, 48, der “Bild” berichtete , wurden die Vorwürfe mangels hinreichenden Tatverdachts fallen gelassen. Zuvor waren in einem Waldgebiet nahe des Wohnortes der Künstlerin zwei Rehe am Hals gebissen worden.

Quelle: gala.de