Mit dem Hund nach Dänemark – das klingt erst einmal nach einer guten Idee. Das Land bietet viel Natur, in der sich die Tiere austoben können. Doch Hundehalter sollten sich gut informieren. Denn einige Rassen sind in dem Land so streng verboten, dass es der Polizei sogar erlaubt ist, sie einschläfern zu lassen.

Der Kangal ist in Dänemark verboten – wer gegen das Gesetz verstößt, riskiert, dass der Hund eingeschläfert wird. Foto: dpa

Schon über tausend Tiere getötet

Die Dänen kennen kein Pardon, wenn es um gefährliche Hunde geht. Seit 2014 gibt es ein „Hundegesetz“, das die Haltung der Vierbeiner genau regelt. Es gilt für Einheimische genau wie für Touristen. Laut eines Berichtes der „Osnabrücker Zeitung“ wurden seit Einführung des Gesetzes schon 1400 einheimische Tiere von der dänischen Regierung durch Euthanasie getötet. Ob sich darunter auch Hunde von Touristen befanden, ist nicht bekannt.

Der Grund für diese Regelung ist die Gefahr, die von den Tieren ausgeht. In einem Regierungsschreiben des Landes heißt es, dass seit der Einführung des Gesetzes die Zahl der Hunde-Bisse in Dänemark zurückgegangen sei. Bei den verbotenen Arten handelt es sich zum Teil um Kampfhunde oder Arten, die auch hierzulande als gefährlich eingestuft werden.

Das sind die Arten der dänischen „Todesliste“

  • Pitbull Terrier
  • Tosa Inu
  • Amerikanischer Staffordshire Terrier
  • Fila Brasileiro
  • Dogo Argentino
  • Amerikanische Bulldogge
  • Boerboel
  • Kangal
  • Zentralasiatischer Ovtcharka
  • Kaukasischer Ovtcharka
  • Südrussischer Ovtcharka
  • Tornjak
  • Sarplaninac

Quelle: http://www.express.de/27843722 ©2017