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Eine Passantin und ein Feuerwehrmann geben dem erschöpften Schnauzer Wasser
Foto: aireye Berlin/Brandenburg .

Wieso geben Herrchen so wenig Acht auf ihre Lieblinge? Ein Paar hat einen Schnauzer in einem Van zurückgelassen – in der prallen Sonne. Am Ende rettete die Feuerwehr das erschöpfte Tier aus dem Glutauto.

Der tragische Fall ereignete sich am Mittwoch gegen 17 Uhr. Feuerwehrmann S. wollte mit seiner Frau einkaufen gehen. Als sie ihr Auto auf dem Parklatz eines Supermarktes im brandenburgischen Mahlow abstellten, hörte der Berufs-Retter das Winseln des Schnauzers.

Nach kurzer Suche sieht S. den schwarzen Van. Er steht in der prallen Sonne, im Kofferraum der Hund. S. bemerkt, dass das Tier bereits erschöpft ist.

Dreimal lässt er den Fahrer im Supermarkt ausrufen – doch niemand kommt. Dann alarmiert er Polizei und Feuerwehr-Kollegen. Die Helfer machen kurzen Prozess und trennen eine Scheibe aus dem Wagen.

Als der Hund endlich befreit ist, leisten ein Feuerwehrmann und eine Passantin Erste Hilfe. Der Schnauzer zittert am ganzen Körper, braucht dringend Wasser.

Dann, nach mehr als einer halben Stunde, trafen Frauchen und Herrchen am Auto ein. Feuerwehrmann S.: „So richtig einsichtig zeigten sich die beiden nicht. Letztlich wäre dem Hund ja nichts passiert.“

Trotzdem erstattete er Strafanzeige gegen die Hundebesitzer. Auch das Ordnungsamt wurde von der Polizei verständigt. Die Kosten für die Feuerwehr und die Reparatur des Autos müssen die Halter zahlen.

Quelle: bild.de