Die Katze gerät unter ein Auto, der Hund tritt in eine Scherbe. Alles Fälle für den Tier-Rettungswagen des Tierschutzvereins Kindsbach. Die Ehrenamtlichen sind rund um die Uhr im Einsatz.

Tierrettung

Die Ehrenamtlichen sind rund um die Uhr für die Tiere im Einsatz.

Der Tierschutzverein Kindsbach hat den Wagen für rund 10.000 Euro gekauft. Das ehrenamtliche Team besteht aus etwa 20 Helfern. Sie retten entlaufene Hunde und Katzen, Reptilien, beispielsweise Schildkröten, aber auch verletzte Wildtiere wie Füchse, Enten und Rehe. Bei größeren Tieren kommt eine Hebebühne zum Einsatz, wenn beispielsweise Pferde oder Kühe in einen Graben gestürzt sind.

Ein Blick in den Rettungswagen.

Ein Blick in den Rettungswagen.

Teils schlimme Einsätze für Helfer

In dem Rettungswagen können die Verletzungen noch vor Ort versorgt werden, schwer verletzte Tiere werden sofort zum nächsten Tierarzt gebracht. Helferin Janine Motzko erinnert sich an einen ihrer härtesten Einsätze. “Ein anonymer Anrufer hat uns einen eingesperrten Hund in einer Scheune gemeldet. Als wir ihn befreien konnten, haben wir das Elend gesehen. Der Hund war nur noch Haut und Knochen, und total verängstigt. Er hatte weder Wasser noch Futter.”

Finanziert durch Spendengelder

Finanziert wird der Rettungswagen über Spendengelder. Pro Einsatz erhält der Verein eine Aufwandsentschädigung von etwa 50 bis 70 Euro, die die teilnehmenden Verbandsgemeinden in der Region übernehmen. Das Einsatzgebiet erstreckt sich etwa 20 Kilometer um Kaiserslautern.