shortnewsDortmund: Erste Hundewiese in steht vor dem Aus
Mücheln: Stadtrat beschließt eine Verdopplung der Hundesteuer
Ilsede: Rat beschließt höhere Hundesteuer

Dortmund: Erste Hundewiese in steht vor dem Aus

Umzäunte Wiesen, auf denen Hunde ohne Leine und Maulkorb herumtollen dürfen, könnten bald in Dortmund Geschichte sein. Den Nutzungsvertrag für die erste von 17 Hundeauslaufflächen hat der Tierschutzverein jetzt gekündigt – aus finanzieller Notwehr, sagt die Vorsitzende Erika Scheffer.

Quelle: derwesten.de

Mücheln: Stadtrat beschließt eine Verdopplung der Hundesteuer

Die Stadt Mücheln erhöht die Hundesteuer. Das wurde im jüngsten Stadtrat beschlossen. Die Abgabe für den ersten gemeldeten Hund wird demnach von derzeit 18 Euro pro Jahr auf 36 Euro verdoppelt. Deutlich mehr soll zudem eine Hundemeute kosten, nämlich nicht mehr 250 Euro pro Jahr, sondern 350 Euro.

Die weitere Staffelung der Hundesteuer bleibt unverändert. Für einen zweiten Hund sind 60 Euro und für den dritten Hund 120 Euro pro Jahr fällig.

Für gefährliche Hunde sind weiterhin 144 Euro für den ersten, 184 für den zweiten und 242 für den dritten Hund an Steuern pro Jahr zu zahlen.

Die Anpassung ist eine erste Maßnahme zur Erhöhung der städtischen Einnahmen. Der Haushalt des Jahres 2015 wies unterm Strich einen Fehlbetrag auf, der nur durch Gelder aus der Rücklage ausgeglichen werden konnte. Das mahnte die Kommunalaufsicht des Saalekreises an, die zur Konsolidierung aufforderte. Am Mittwoch tagte der Haupt- und Finanzausschuss und debattierte über einen Nachtragshaushalt.

Die Stadt verspricht sich allein durch die Erhöhung der Hundesteuer Mehreinnahmen von etwa 20.000 Euro im Jahr.

Quelle: mz-web.de

Ilsede: Rat beschließt höhere Hundesteuer

Die Entscheidung wurde auch vor dem Hintergrund getroffen, dass ab dem 1. Januar 2016 in Ilsede neue Hundesteuer-Marken eingeführt werden. Allerdings nicht einstimmig. Die Grünen-Fraktion stimmte gegen die Erhöhung, zudem gab es eine Enthaltung. „Ich stelle die Hundesteuer generell infrage. Ich verstehe nicht, wie Hunde den Steuerzahler belasten“, hatte die Fraktionsvorsitzende Stefanie Weigand erklärt und auf andere Länder verwiesen, in denen die Hundesteuer abgeschafft worden sei. Hunde seien kein Luxusgut, betonte sie. „Hundebesitzer sollten dafür nicht bestraft werden.“

Jörg Gilgen (SPD), selbst Hundebesitzer, widersprach Weigand: „Die Hundesteuer dient auch dazu, das Tierheim zu finanzieren.“ In Ländern ohne Hundesteuer würden Straßenhunde häufig zum Problem – mit teils schrecklichen Folgen für die Tiere. Er plädierte dafür, das Steuergeld sinnvoll einzusetzen, um in den Ortschaften Stationen zur Entsorgung der Hinterlassenschaften der Vierbeiner aufzustellen.

Quelle: paz-online.de